traum
30 März 2014sanft und still im winde schaukeln
kühler hauch am großen zeh
da will die welt mir wohl vorgaukeln
daß ich alles viel zu schwarz seh
blinzelnd in die sonne schauen
ein wolkenschaf daneben schwebt
das eis in mir beginnt zu tauen
und meine innre pflanze lebt
vöglein singen in der ferne
in zartem grün erstrahlt der baum
da merke ich, daß ich noch lerne:
in wirklichkeit ist sie ist der traum