Konsequenz
29 März 2012Hurra, man ist seitens der FDP mit weniger als drei Prozent zufrieden. Oder, wie ist es sonst zu erklären, daß man in der Frage einer möglichen Hilfe für die Schlecker-Angestellten solche kategorisch ablehnt? Das Argument ist hierbei Konsequenz: Wie schon bei OPEL vertraut man auf ein freies Spiel der marktwirtschaftlichen Kräfte.
Hat man aus der Finanzkrise nichts gelernt?
Wenn der Staat nicht helfen soll: Wozu dann der Rettungsschirm?
Wozu hat man den Banken geholfen, gelten für diese die freien Kräfte nicht? Mein Vorschlag dazu: Der Insolvenzverwalter soll die Schlecker-Märkte unverzüglich in Banken umwandeln, dann steht der Hilfe nichts mehr im Wege. Alle sind zufrieden und die arme FDP steht nicht mehr als Buh-Mann da.
Es kann so einfach sein.
Wenn auch teuer.
Aber immerhin konsequent.