Gedicht ohne Reim
31 Juli 2013 Ich versuche jetzt mal ein Gedicht
das sich am Ende eher - äh - selten
reimt, denn es ist modern.
Solche Texte habe ich - äh - oft in meinen Welten.
Nein, nicht Welten, ich meinte: Breiten.
Sonst sieht man den Reim doch schon von - dannen ziehen.
Weil ungereimtes Zeug ist oft zum Niederknien.
Nein, ich wollte sagen: Aktuell.
Reimen kann man allzu - äh - rasch.
Doch inhaltlich ist das oft lasch.
Unsinn, nicht lasch. Sondern oberflächlich.
Das klingt jetzt zwar ganz nebensächlich.
Nun ja, gemeint war aber: Interessant.
Wenn sich im Ungereimten - äh - findet,
daß mancher da nur Zeilen schindet.
Und auch die Sprache wird verbogen.
So ist das manchmal, ungelogen.
Drum prüfe, wer die Sprache schindet,
ob sich der Vers zum Verse findet.