Wer kennt es nicht: Das Gefühl, etwas verpaßt zu haben. Der Teller mit den Leckereien kreist und ausgerechnet Dein Nebenmann nimmt sich das letzte Stück. Zehn Startplätze sind zu vergeben und das Schicksal lost Dir die Nummer elf zu. Alle finden einen Tanzpartner, nur Du sitzt einsam auf Deinem Stuhl und siehst den anderen beim Ausschweifen zu.
Die Reise nach Jerusalem als Sinnbild des Lebens. 

Aber verzerrt sich hier die Optik?

Wie oft hast Du mit vollen Backen Haute Cuisine gekaut, aber nicht bemerkt, wie andere nichts als Speichel im Mund hatten. Wie oft bist Du durchgestartet, an den Elfen vorbei; aber ohne sie zu bemerken. Und wie oft hast Du Dich im Takt der Musik auf Tuchfühlung zu wunderbaren Wesen bewegt, während die Mauerblümeranten abseits saßen.
In diesen Momenten schaut man vielleicht nicht so genau auf andere.

Nur, wenn man zu den anderen gehört. 
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