Nun hat sich - für mich ein wenig überraschend - also doch auch in Bayern (nach etwa Irland und Italien) der strenge Nichtraucherschutz durchgesetzt. Die überwiegende Mehrheit (und zwar flächendeckend) hält die augenblickliche, ein wenig unklare Rechtslage nicht für richtig. Da half selbst die finanzielle Unterstützung durch die Tabak-Lobby nichts: Volkes Stimme hat gesprochen.

Auch nicht schlecht.

 

So kann sich nun auch die Verwaltung endlich dazu durchringen, Verstöße zu unterbinden und zu ahnden.

 

Im Vorfeld gab es insbesondere im Internet heftige Auseinandersetzungen. Es wurde mit harten Bandagen gekämpft, teilweise hätte so mancher Kommentator sich durchaus die rote Karte redlich verdient. So hat ein eher intoleranter Zeitgenosse meine Ansicht als lächerlich bezeichnet und mir lächerlicherweise gleich auch seine Facebook-"Freundschaft" aufgekündigt. Begründet hat er diesen Schritt allerdings nicht damit, daß er einfach fremde Ansichten nicht duldet und ein intoleranter Ignorant ist. Sondern damit, daß ich wohl eher ein Vollidiot wäre, mit dem man nicht befreundet sein sollte, jedenfalls würden Menschen, die ich gut kenne, darüber den Kopf schütteln, wie man nur mit jemandem so lächerlichen wie mir befreundet sein könnte.

Daß die Mehrheit der Menschen (lächerliche, aber lächelnde 61 %) meine Ansicht zum Nichtraucherschutz teilen, wird er vermutlich mit noch einer Reihe von Freundschaftskündigungen quittieren.

 

Bei Rauch, da hört die "Freundschaft" auf.

 

Gut, wenn sich solche eher schlichten Gemüter denn doch nicht durchsetzen. Und die Intoleranz und Unfähigkeit, andere Meinungen als lachhaft anzusehen, nicht überall die Oberhand gewinnt.

Das hat sich in Rauch aufgelöst.

 

Man wird so oder so mit der neuen Regelung leben müssen. Wie auch ich mit einem NEIN hätte leben müssen.

Denn das Leben geht weiter.

 

Es stehen noch jede Menge ernster Probleme an.

Der Nichtraucherschutz ist da nur ein eher marginales Problem.

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