Vermutlich nur ein Übersetzungsfehler. Von wegen "Und Friede auf Erden". Unfrieden herrscht. Überall. Da braucht man gar nicht nach Afghanistan oder in den Irak zu schauen. Oder in den mittleren Osten. 
Wo man allerdings gerade meint, daß Frieden herrscht, nur, weil die Kanonen gerade schweigen. Aber Gewehr bei Fuß stehen.

Schon um einen herum kommen die Menschen zum Teil nur schwer miteinander aus.

Immer wieder machen üble Nachbarschaftsstreitigkeiten Furore. Bei denen sich Nachbarn buchstäblich in den Haaren liegen. Wobei einige Stufen darunter auch Unfriede herrscht. Man ignoriert sich im besseren Falle, man beleidigt und bedroht sich im Regelfall. 
Wie mag man so leben?

Für nichts und wieder nichts. Wider alles.

Spricht man an Weihnachten nicht von der frohen Botschaft, hofft auf Frieden? Sollte man nicht klüger werden? Allerdings hat nicht zuletzt die Klimakonferenz gelehrt: Die Menschen werden nicht klüger. Sie werden in der Ausprägung ihrer Dummheit nur immer geschickter. Sie geben sich zivilisiert, indem sie ihre Kriege euphemistisch umschreiben. Sie bleiben die Höhlenmenschen, die sich am liebsten gegenseitig die Keule überziehen würden. Sie sitzen zwar in deutlich weiterentwickelten Höhlen, mit Computeranschluß und fließendem Wasser. Aber in ihnen herrschen noch die Sitten der Urzeit, wo man Konflikt am liebsten mit der Brechstange löst.
Und diese Einstellung an die nächste Generation weitergibt.

Wird sich das nicht irgendwann auswachsen im mittleren Osten, in Nordirland, im Baskenland?

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt. Wenn wir das zulassen. Und nicht schönreden. Und Friede auf Erden. 
Wer's glaubt, wird auch nicht selig.

Schöne Weihnachten. 
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