Was mich heute bewegt:

 

Da wird der langjährigen Kundin einer Großbank das Konto gekündigt - wohl, weil ihr Sohn erklärter Kommunist ist. Juristisch möglich, aber pluralistisch fragwürdig. Zum einen: Was ist die Verantwortung der Mutter für die politische Einstellung ihres volljährigen Sohnes? Zum anderen: Als die Bank in Schieflage geriet, wurde sie mit Steuergeldern gerettet. Wem das Gebahren der Banken nicht paßt, die zur Schieflage geführt haben - dem wird gekündigt? Das hat etwas von Gutsherrenart, von Sippenhaft, von Kapitalismus, kurz: Von allem, was man an Vorurteilen gegen Banken schüren kann.

Juristisch ein Sieg, aber reklametechnisch ein Debakel.

 

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