Wie heißt es doch in den Zeitungen immer, wenn sich ein Amoklauf ereignet hat: Ein sinnloses Verbrechen.

Als wenn es sinnvolle Verbrechen gäbe.

 

Das ist nach der offiziellen Diktion immer dann der Fall, wenn der Täter zumindest einen finanziellen Vorteil erzielt.

 

Aber wenn das nicht der Fall ist, warum ist das Verbrechen dann sinnlos? Wäre es ein Trost, Opfer eines Täters zu sein, der ein sinnvolles Verbrechen begeht? Ist wenigstens das Verbrechen höherwertig gegenüber einer sinnlosen Tat?

Fast hat man den Eindruck.

 

Als wenn ein Raubmord verständlicher wäre. Wenn man die Rendite betrachtet, lohnt sich Verbrechen kaum. Jedenfalls nicht, wenn man dabei erwischt wird. 

Der Amokläufer kommt selten davon.

 

Am seltensten mit dem Leben.

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