Das liegt jedenfalls im Trend: Zu sich selbst zu finden. Wenn man sich im Alltag verloren hat. Oder sich zumindest im gleichmäßigen Trott und Streß ein wenig aus den Augen verloren hat.
Wie konnte das nur passieren?

Sich allzu oft verleugnet? Zuviele Aufgaben übernommen und sich damit übernommen? Sich zuviel zugemutet? Sollte man sich nicht im Laufe der Zeit ein wenig besser kennengelernt haben? Aber wieder und wieder in die alten Muster verfallen.
Oder muß das so sein?

Denn mit den Herausforderungen soll man auch wachsen.

Wobei: Wozu bedarf man dann der Wiederherstellung? Allerdings ist der Mensch keine Maschine. Was theoretisch funktioniert, kann sich dennoch in der Praxis zu einem Debakel entwickeln. Volle Ausnutzung der Nutzlast mag bei Maschinenwesen denkbar sein (wobei auch dort abgeraten wird, ständig unter Volldampf zu fahren), für menschliche Körper und Seelen ist Ausschöpfung der Kapazitäten schon im Ansatz verkehrt.
Die Wellness-Industrie lebt davon, daß dies niemand zu glauben scheint.

Man kann nur jemanden als Kunden für Rekreation gewinnen, der es nötig hat.

Und setzt damit einen Trend, um vielleicht sogar ein bißchen so etwas wie Druck auszuüben auf solche, die dies offenbar nicht vertragen. 
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