Die eigene Stimme zu hören, ist immer auch mit einem Moment der Fremdheit verbunden. Auch, wenn ich meine eigenen Stimme schon so oft auf Band gehört habe. Jedes Mal denke ich wieder: Das kann doch nicht ich sein. Aber es war wohl die meine, jedenfalls hat mir das die Meine bestätigt. So würde ich eben sprechen.

Gerade lief das Interview in Radio IN, dem örtlichen Sender mit dem Kulturkanal. 

 

Dem ich herzlich danke.

 

Wenn jetzt keiner kommt ... dann weiß ich auch nicht. Zeit und Ort wurde mehrfach gesagt, auch durfte ich einen kurzen Ausschnitt der Lesung präsentieren. Klinge ich wirklich so? Das mit dem Hörbuch sollte ich mir noch einmal überlegen. Aber kneifen geht jetzt nicht mehr. Auch, wenn das Lampenfieber - obwohl es noch 2 Tage sind - schon zu glühen anfängt und sich in der Magengegend ein kleiner Frosch breit macht.

Flugzeuge im Bauch geht anders.

 

Die Dimension des Ganzen erstaunt mich selbst. Mit dieser fremden Stimme und dem kleinen Kerl im Bauch (der womöglich bis Sonntag noch wächst) soll ich etwas vorlesen?

Hilft ja nichts.

Augen zu und durch.

 

Nein, besser nicht, denn auswendig kann ich die Texte noch nicht. Also besser Augen auf.

Alle Augen auf mich.

 

Vielleicht lenkt der Film in meinem Rücken ein wenig ab.

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