Darf man von Verbrechen profitieren? Da schreit doch gleich alles auf: Verbrechen darf sich nicht lohnen. Und von Verbrechen zu leben, das ist geächtet. 
Das gehört unterbunden. 

Das dürfte nicht weiter problematisch und konsensfähig sein.

Und wenn der Verbrecher als solcher entlarvt wird? Hat er dann das Recht, in Vorlage zu gehen? Und die Strafverfolgungsbehörden anzugreifen? Die Flucht nach vorne zu suchen? Und sein Profiteur, sein Hehler, der von der unrechten Tat partizipiert? Darf der seinerseits die Strafverfolgungsbehörden als Räuber und Verbrecher verunglimpfen?
Nein, würde man sagen, das ist ethisch und moralisch nicht tragbar.

Aber nicht, wenn es um die Schweiz geht.

Denn dieses Land gibt im Grunde offen zu, von internationaler Steuerhinterziehung zu leben. Und greift offen diejenigen an, die die eigenen Steuerhinterzieher verfolgen. Ihr Reichtum gründet sich auch auf Gesetzesbruch. 
Die Eidgenossen entlarven sich als professionelle Hehler. 

Indem sie kein Gewissen zeigen. 
Zurück zu Home