Gegen den unterirdischen Bau des Hauptbahnhofs in Stuttgart zu sein, widerspricht allen demokratischen Gepflogenheiten, heißt es gerne aus konservativem Munde. Schließlich hätte man den Umbau so lange geplant und durch alle Verfahren gebracht, daß es nun zu spät sei, noch umzuschwenken; allen Baukosten und Unsicherheiten, die der Stuttgarter Boden mit sich bringt, zum Trotze.

Warum aber ist das bei Atomkraftwerken anders?

 

War nicht auch der Ausstieg lange geplant und durch politische Gremien, von der Bevölkerung abgesegnet, legitimiert worden?

 

Warum kann man dort nun so schnell umschwenken? Ohne irgend jemand anderer Meinung anzuhören, nicht einmal den Bundesrat? Wo bleibt da die Logik?

Vermutlich bin ich nur zu dumm, das zu verstehen.

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