Das ist das, was man schmiedet, während das Leben in andere Bahnen geht. Wobei Planung viel mehr ist. Denn völlig planlos durch's Leben zu gehen, mag entspannt sein, ist aber selten zielführend. Sicher kann man auch zuviel planen. So wie die beiden Bekannten, die sich vor ihrer Hochzeit hingesetzt haben und genau umrissen haben, wann sie Kinder haben werden, wie lange sie arbeiten werden und wie sich ihre Wohnsituation gestalten wird.
Leider kam ihnen eine Scheidung dazwischen.

Gottes Plan schien ein anderer gewesen zu sein. 

Man muß einen Mittelweg finden. So manches auf sich zukommen lassen und anderes antizipieren. Nur was genau sollte man an der langen Leine lassen und was minutiös planen? Die Liebe wird man kaum planen können. Auch, wenn Gott die Kinder zu einem kommen läßt, ist aus medizinischer Sicht schwer in den Griff zu bekommen. Aber im Beruf kann man so manches steuern.
Wenn nicht gerade der Arbeitgeber in Konkurs geht.

Man braucht im Leben nämlich eine gehörige Portion Glück. 

Und nur die Lotto-Mafia will einen glauben machen, daß man Glück planen kann. Da hilft Gelassenheit vermutlich mehr. Denn wenn dann das Glück winkt, kann man erfreut und entspannt zurück winken. Und wenn sich nichts regt, muß man nicht enttäuscht sein. Und wenn man gelassener ist, wird einem vielleicht auch so manches leichter von der Hand gehen. 
Und das mag auch bei der Partnerwahl helfen.

Wer sucht schon einen Perfektionisten oder hält es mit diesem lange aus.

Allerdings ist beruflich allzu viel Entspannung eher kontraproduktiv (es sei denn, man ist Yogatrainer). Auch dort ist ein Mittelweg vor allem der eigenen Gesundheit am zuträglichsten.
Denn nicht die Besten sterben jung.

Sondern diejenigen, die am verkrampftesten planen und diesem Streß irgendwann Tribut zollen müssen. 

Es sei denn, man plant auch die Gesundheit mit ein.
Allein: Wie soll das gehen? 
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