Sich aus nicht medizinisch indizierten Gründen den Chirurgen auszuliefern und die Gefahren einer Narkose und einer Operation zu unterwerfen, spricht nicht unbedingt für die inneren Werte (wenn man so auf die äußeren Werte erpicht ist, und vor allem dies auch noch damit zeigt, daß man innen hohl und gleichzeitig voller Silikon ist). Wie dumm muß man sein, wenn man glaubt, daß die Welt noch ein Busenwunder mehr braucht. Und noch mehr Fotos und Berichte von Frauen, die ihre Oberweite einem engen Weltbild verdanken.

Ich weiß: Sie machen das allein für sich.

 

Aber warum muß man das dann immer und immer wieder publizieren?

 

Und wer ist nun am Tod der gesichtslosen Pornodarstellerin schuld, der fünf überflüssige Busenvergrößerungen nicht ausreichten, um sich sehen zu lassen? Sicher sind wieder die dummen Männer verantwortlich, denen die Augen gar nicht groß genug übergehen können, und die sonst die Damen ohne große Tatsachen völlig übergehen würden. Die Operateure, die hier totoperiert haben, waren auch Männer. Und der Manager/Ehemann ist auch ein Mann, vermutlich ist er auch kein Einstein. Und er hat seiner Faru offenbar die Dummheit auch nicht gerade ausgeredet.

Denen kann es offenbar nicht groß genug sein.

 

Erzählt einem nicht jede Frau, auf die Größe käme es nicht an?

 

Warum beherzigen das die Silikonservativen nicht an sich selbst? Sie machen das doch nur für sich? Schuld sind aber sicher nur die anderen. 

Muß einem solch ein Geschöpf auch noch Leid tun?

 

Oder ist es der Zug der Zeit, daß man nicht sein muß denn berühmt? Egal für was? Und sei es die fremde, plastische Leistung moderner Medizinpervertierung? Wie weit haben wir es gebracht?

Oberweit.

 

Wir erobern die Weiten des Universums, aber unseren dummen Frauen können wir nicht begreiflich machen, daß man auch mit kleinem Busen jemand sein kann, der wertvoll ist.

Und sei es nur als abschreckendes Beispiel.

 

Wer's glaubt. Die Dummen jedenfalls nicht.

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