Was mir auch nicht einleuchten will: Daß alles, was es gibt, aus dem Nichts entstanden sein soll. Oder aus einer Nadelspitze, in der alle bekannte und unbekannte Materie zusammengeballt gewesen sein soll. Vor dem Urknall. Wer aber hat ihn ausgelöst? Doch Gott? Oder war alles nur Zufall?

Sei es, wie es sei.

 

Aber eine Frage kann auch der wasserreinste Positivist nicht beantworten: Wie kamen eigentlich die ganzen Naturgesetze zustande?

 

Die Schwerkraft? Die Fliehkraft? Magnetismus, Elektrizität, Energieerhaltungssatz? All die physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die nun nach und nach ergründet werden? Haben diese sich mit der Materie aus dem Nichts von selbst entwickelt? Quasi durch Zufall?

Was bedeuten würde, daß sie sich auch ändern könnten.

 

Aber davon geht niemand aus, jedenfalls habe ich noch keinen Experten warnen hören, die physikalischen Voraussetzungen könnten sich jederzeit ändern (oder passiert das schleichend, so daß sich widersprechende Gesetze gleichzeitig gelten könnten? Eher unwahrscheinlich). Wenn auch ein gute Nachricht für alle Schüler, daß kein noch so absurdes Ergebnis falsch sein könnte. 

Wer also hat sie festgelegt?

 

Außer einem Gott fällt mir keine vernünftige Erklärung dafür ein.

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