Hurra, man ist seitens der FDP mit weniger als drei Prozent zufrieden. Oder, wie ist es sonst zu erklären, daß man in der Frage einer möglichen Hilfe für die Schlecker-Angestellten solche kategorisch ablehnt? Das Argument ist hierbei Konsequenz: Wie schon bei OPEL vertraut man auf ein freies Spiel der marktwirtschaftlichen Kräfte.

Hat man aus der Finanzkrise nichts gelernt?

 

Wenn der Staat nicht helfen soll: Wozu dann der Rettungsschirm?

 

Wozu hat man den Banken geholfen, gelten für diese die freien Kräfte nicht? Mein Vorschlag dazu: Der Insolvenzverwalter soll die Schlecker-Märkte unverzüglich in Banken umwandeln, dann steht der Hilfe nichts mehr im Wege. Alle sind zufrieden und die arme FDP steht nicht mehr als Buh-Mann da.

Es kann so einfach sein.

 

Wenn auch teuer.

 

Aber immerhin konsequent.

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