Was mich heute bewegt:

 

Seinen guten (oder wie auch immer gearteten) Namen zu nennen, steht jedem gut zu Gesicht - aber nicht in jeder Situation. Manche sind in der bemitleidenswerten Lage, ihre Namen stets mühsam buchstabieren zu müssen, wenn sie auf bemühte, aber des Alphabetisierens unkundige Dienstleister treffen. Selbst der Name "Fein" macht da keine Ausnahme - denkt man. Aber daraus wird schnell mal ein "Feind" gemacht, oder - eine Glanzleistung eines Beamten - auf den Hinweis, das schreibe man "fein wie grob" - zu einem "Herr Feinwiegrob".

Oder man stelle sich folgenden, kleinen Dialog vor:

"Grüß Gott. Ich heiße ´Anton´".

"Wie schriebt man das?"

"A wie Anton, N wie Nordpol..."

"Moment, Ihren Namen schreibt man wie er selbst, nur länger?"

"Na, dann eben A wie Ansgar..."

"Ich dachte, Sie heißen Anton?"

"Für Sie heiße ich - äh - Ansgar."

"Erst Dings, dann Hangar. Hm. Wie schreibt man das?"

"Hhjgfjgauzg!!!"

"Nicht so schnell, Herr - äh - Hhjgfj, ich komme ja kaum mit."

 

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