Oder mag es doch so sein, daß gewisse Daten doch schützenswert sind? Wenn man den Begriff "Daten" weiter faßt, etwa auch den kleinen, unbedeutenden Alltag darunter faßt. Wenn man sich unbeobachtet glaubt und in der Nase bohrt, nichtsahnend, daß gerade das Google Street Car vorbeifährt und diesen innigen Moment der Selbstreinigung für die Menschheit festhält. Oder wenn man mit der vulgären Nachbarin plaudert und die Kollegen dieses Bild zum Anlaß nehmen, Gerüchte in die Welt zu streuen, die vor allem der Ehefrau nicht gefallen?
Aber leider der Nachbarin? 

Das Recht am eigenen Bild wird hier ohne Not streitig gemacht.

Dahinter steht nicht der Sinn, Leben zu retten, sondern ein rein kommerzielles, alles und jeden festzuhalten. Kann man sich dagegen wehren?
Man kann.

Aber das macht nicht jeder. Schließlich ist Google mächtig und ich bin nur ohnmächtig. Gemeinsam mögen wir stark sein. Aber weder von den Nachbarn, noch den Kollegen kann ich auf Hilfe hoffen.
Die sind dankbar für ein wenig Indiskretion.

Sie sagen sich: Es könnte schlimmer sein.

Und sie selbst treffen.
Aber genau das ist der Fall. 
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