Während man in westlichen Ländern gegen die übermäßige Verhüllung der Frau kämpft, bekämpft man in islamischen Ländern die zügellose Hüllenlosigkeit. In Belgien etwa plant man ein Verbot der Burka, einer Art Ganzkörperanzug, der die Damenwelt von Kopf bis Fuß nahtlos verdeckt. In Deutschland hat man zumindest das Kopftuch für Lehrerinnen verboten.

Was die deutsche Bauersfrau unberührt läßt.

 

So hat jeder seine Problematik.

 

In Deutschland hält man es für ein Grundrecht, inzwischen nicht nur den Nabel, sondern sogar die Poritze zur Schau zu stellen. Wurde die Sängerin Cher in den 60ern noch für Ersteres belächelt, ist nun die Sicht auf die rektale Spalte Pflicht für alle jungen Damen. Wobei ich hoffe, es wird sich nicht auf höhere Semester ausdehnen.

Aber schon diese Freizügigkeit, die an sexuelle Belästigung grenzt, ist nicht ohne Problematik.

 

Im Sommer mag diese Kleiderordnung ganz erfrischend sein, im Winter aber birgt sie ein erhebliches Erkältungsrisiko.

 

Sah man in den 60ern etwa Miniröcke nur im Hochsommer, hat er nun ganzjährlich Konjunktur. Entweder sind die Heranwachsenden schlicht abgehärteter oder sie leiden still und ohne zu zittern. Zittern müßte man im islamischen Kulturkreis mit sowenig Stoff am Leibe auf jeden Fall. Und zwar vor der Religionspolizei. Man riskierte dort nicht nur die Gesundheit, sondern jedenfalls die Freiheit, wenn nicht gar das Leben. Schönheit muß leiden, aber es leiden auch die Adressaten dieser Hüllen. Die islamischen Männer, wenn sie die Katze im Sack kaufen (fast buchstäblich), die westlichen Männer, denen nichts mehr fremd ist und deren intellektuelle Leistung nicht nur in der Schule abnimmt. Man hat nämlich festgestellt, daß die Leistungen und die Konzentration von Männern in Anwesenheit von Frauen abnehmen. Umso mehr, je mehr zu sehen ist an sexuellen Appetithäppchen.

So verdummen im Westen die Männer, während sie im Osten auch nicht schlauer werden.

 

Was dort zu viel ist, ist dort vielleicht zu wenig. Und umgekehrt.

Kleider machen Leute.

 

Wo sie doch schon Leute sein sollten, wenn sie erst in die Kleidung schlüpfen.

 

Um das zu beweisen, sollte man den Leuten vielleicht die Kleidung ganz wegnehmen.

Auch das wird im Westen zunehmend erprobt.

 

(Aber es kommt, man glaubt es kaum: Aus dem Osten!)

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