Ich versuche jetzt mal ein Gedicht
das sich am Ende eher - äh - selten
reimt, denn es ist modern.
Solche Texte habe ich - äh - oft in meinen Welten.
Nein, nicht Welten, ich meinte: Breiten.
Sonst sieht man den Reim doch schon von - dannen ziehen.
Weil ungereimtes Zeug ist oft zum Niederknien.
Nein, ich wollte sagen: Aktuell.
Reimen kann man allzu - äh - rasch.
Doch inhaltlich ist das oft lasch.
Unsinn, nicht lasch. Sondern oberflächlich.
Das klingt jetzt zwar ganz nebensächlich.
Nun ja, gemeint war aber: Interessant.
Wenn sich im Ungereimten - äh - findet,
daß mancher da nur Zeilen schindet.
Und auch die Sprache wird verbogen.
So ist das manchmal, ungelogen.

Drum prüfe, wer die Sprache schindet, 
ob sich der Vers zum Verse findet.
Zurück zu Home