Der Flüsterasphalt würde gern
als Ass gesehen, ein neuer Stern
am Himmel. Aber der blieb düstern.
Der wollte ihm nicht mal was flüstern.

Also inserierte er
in einer Zeitung sein Begehr.
Ein Ass rief ihn anderntags an  
und traf sich auch mit ihm sodann.

Man saß sich gegenüber, schweigend,
einander nicht die Meinung geigend.
Der Flüsterasphalt sprach kaum verständlich.
Dem Ass aber reichte es endlich. 

Das Ass legte die Stirn in Falten.
Ich kriege immer nur die Alten,
dachte es und es verschwand.
Das fand der Asphalt allerhand.

Die Wut drüber glättete seine Falten.
Seitdem füllt er erfüllt die Spalten.
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