Was mich heute bewegt:

 

Ich bin Pescetarier, ich esse also Fisch, aber kein Fleisch. Der Grund dafür ist weniger Tierleid, Gesundheit oder Geschmack - sondern vor allem die Welternährung. Der westliche Fleischkonsum läßt anderswo auf der Welt die Menschen hungern. Und was man nicht selbst macht, kann man nicht von anderen verlangen. Ganz auf tierische Produkte will ich nicht verzichten, schon, weil vegane Lebensweise mich aus meinem sozialen Leben katapultieren würde. Und tierisches Eiweiß schwer zu ersetzen ist. Ich bin auch nicht stolz auf mich, ich missioniere nicht. Ich esse schlicht keine Wurst und keinen Braten, was mir nicht schwer fällt.

Flexitarismus finde ich besser als nichts. Allerdings sollte auch das nicht der Weisheit letzter Schluß sein. Ohne das abzuqalifizieren oder gar verurteilen zu wollen. Für eine Übergangszeit annehmbar, aber langfristig wird sich die Menschheit Steaks zu lasten armer Länder nicht leisten können. 

 

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