Männer gelten als wehleidig. Vor allem bei Frauen. Dafür gelten Frauen bei Männern als alles mögliche. Was aber nicht hierher gehört. Jedenfalls überkommt tatsächlich Männer bei allen möglichen Wehwehchen ein banges Gefühl: Was für schlimme Krankheiten hat mir da das Schicksal schon wieder gesandt? Exotische Syndrome, gegen die es keine Heilung gibt und die höchstwahrscheinlich schlimm ausgehen. Die vermutlich aber mindestens mit dem Tode enden.
Man steht mit ziemlicher Sicherheit demnächst vor seinem Schöpfer. 

Der einen dann für seine Tapferkeit lobt.

Allerdings sollte die Erfahrung lehren, daß man in seinem männlichen Kopf schon so manchen Fehlalarm ausgelöst hat. Und wurde dann nicht für seine Tapferkeit gelobt. Weil man seinen Schöpfer eben nicht gesehen hat. Und solchermaßen nicht von höherer Ebene getröstet, sondern von einigen Ebenen darunter (aber immer noch über Dir, weil weiblich) sogar noch gescholten, hat sich das Wehwehchen nicht nur nicht gelohnt, sondern sogar als Nachteil erwiesen. Zum einen hat man sich nicht als Indianer gezeigt, zum anderen kommen all die tödlichen Maladien erst noch auf einen zu.
Wenn das noch nicht der Ernstfall war, wie mag sich dieser erst anfühlen?

Wobei man sich erst dann Sorgen machen muß, wenn man nichts fühlt. Dann ist es sicher Krebs.

Wenn es dann aber eines Tages passieren sollte: Dann wird den Frauen der Spott im Halse stecken bleiben.
Wenigstens etwas. 
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