Über den Unsinn von Brustvergrößerungen habe ich bereits einmal gebloggt. So manche Dame fand: Das wäre ungerecht, sich "die Brüste machen zu lassen" (haben Frauen nicht von Haus aus Brüste, warum müssen diese noch "gemacht werden"?) wäre heutzutage das Nonplusultra.

Jeder ist seines Glückes Chirurg.

 

Ich meine nach wie vor: Sich aus nicht medizinischen Gründen der Gefahr einer Komplikation auszusetzen, zeugt nicht von Klugheit.

 

Und jetzt zeigt sich auch: Die Implantate halten nicht, was sie versprechen. Und das Heulen und Wehklagen ist groß. Die Busenwunder wundern sich. Man beklagt aber nicht die eigene Entscheidung, sich unnötigerweise irgendeine Substanz in einem wabbeligen Behälter unter die Haut verpflanzt haben zu lassen. Das ist doch ganz normal. Nein, der böse Hersteller ist an allem Schuld. Sicher ist der Pfusch nicht zu rechtfertigen. 

Aber dasselbe gilt für die dümmliche Entscheidung, allein mit größeren Brüsten weiterleben zu können, als man sie von der Natur zugedacht bekommen hat.

 

Der Irrglaube, man könne alles optisch verbessern, hat gerade einen empfindlichen Dämpfer erhalten.

 

Aber das wird die Dummheit nicht aufhalten. Man wird auf denselben Holzweg, nur mit einem anderen Hersteller, setzen. Und sich mit großer Unnatürlichkeit mit großen Brüsten brüsten. 

Denn auf die inneren Werte kommt es an.

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