Man dachte ja, der Patentschutz für Bücherverbrennungen läge bei den Deutschen und es würde davon nach den Erfahrungen in den Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts kein Gebrauch mehr gemacht. Aber weit gefehlt: Moden kehren stets zurück, besonders scheußliche. So hat ein Amerikaner die Idee in wilder Plagiatshysterie aufgegriffen und will allerdings mit einem einzigen Buch anfangen: Dem Koran.

Denn damit kann man weltweit Aufmerksamkeit erregen.

 

Ein einziger Mensch kann die Welt aus den Angeln heben.

 

Das scheint der feste Punkt zu sein, den ein berühmter Physiker gemeint haben mag. Ein Mensch, fest in seinem Irrglauben und vor allem fest den allgemeinen Aufschrei im Blick. Nun könnte man darüber hinweg sehen, denn: Was kümmert's mich, wenn sich ein Fanatiker irgendwo auf der Welt auflehnt. Allerdings ist zu befürchten, daß sich andererorten ebenfalls Fanatiker aufregen, allerdings nicht vereinzelt, sondern konzertiert. Zumindest die Dummen, die diese Dummheit von ihren Vorvätern vererbt bekommen haben (in deren Geist sie immer noch leben; ich weiß: Herr Sarrazin hätte seine helle Freude an diesem Gedanken, allein: Dieser Irrtum gilt nur für deutsche Muslime).

Aufstände sind zu befürchten.

 

Man muß sich wirklich fürchten.

 

Und wieder scheint der ehemalige Bundesbankvorstand Recht behalten zu haben: Allerorten fallen die Muslime ins Gewicht, allerdings nicht positiv auf. Das sieht man auch voraus, weshalb einflußreiche Politiker ihre Einflußlosigkeit geltend gemacht haben und den einzelnen Unmenschen ersucht haben, doch von seinem Barbie-Que abzusehen.

Das hat diesen aber nicht interessiert.

 

Schließlich gilt es, die mediale Weltherrschaft an sich zu reißen.

 

Das wird Tote geben (die, je nach Ansicht, in den wolkigen Himmel oder in die rauchige Hölle kommen werden). Atheisten befürchten: Es wird pechschwarz um sie herum und sie werden erkennen: Das war die ganze Sache nicht wert.

Das hätte ich ihnen vorher sagen können.

 

Was mag es auch einen Gott, sie es auch Allah, kümmern, wenn sich ein Ungläubiger an ihm scharrt. 

 

Viel Rauch um nichts (oder um alles, je nach Fanatismus). Jedenfalls war die Saure-Gurken-Zeit dank Sarrazin, Stuttgart 21, der Love-Parade und nicht zuletzt Terry Jones (nein, das ist KEIN Mitglied von Monty Python, möchte man es auch fast glauben) ziemlich kurzweilig. Letztlich alles eine Sache des Glaubens. Und die Schuld wird sich gegenseitig zugewiesen, ob in Duisburg, Amerika oder auch in Berlin.

Auch das nichts Neues.

 

Wie gesagt: Die Moden und Unsitten kommen immer wieder.

 

Wann werden endlich wieder Hexer verbrannt?

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