Ich habe es geschafft: Ich habe gefastet. Allerdings habe ich nicht auf Süßigkeiten oder Fleisch verzichtet (auch, wenn mir das gut getan hätte). Ich habe nicht auf das Fernsehen verzichtet (auch das hätte mir wohl gut getan) oder auf mein Auto (ich fauler Sack). Ich habe darauf verzichtet, während der Fastenzeit Blogs zu schreiben.

Vermutlich hat das die Welt gar nicht bemerkt.

 

Aber das wäre auch nicht der Fall gewesen, wenn ich nur Starkbier getrunken hätte (obwohl das nicht unbedingt sicher ist, wenn man so mancher Auswirkung von Alkoholkonsum analysiert).

 

Aber Fasten ist nicht darauf angelegt, von der Welt registriert zu werden. Es soll der inneren Einkehr dienen und einen ursprünglich näher zu Gott bringen (letzteres ist aber leider gescheitert). Und das mit der inneren Einkehr hätte auch intensiver sein können. Aber auf Fleisch zu verzichten (und auf erstklassigen Fisch auszuweichen) ist auch nicht unbedingt Reinigung für die Seele. Das Schweinerne und Rind und Schaf und die Ziege schmecken anschließend vermutlich wieder besser, man weiß wieder mehr zu schätzen, was man lange nicht genossen hat.

Da sollten sich sich doch bei mir einige Themen angesammelt haben.

 

Das ist der Fall.

 

Aber, ob es die Welt interessiert? Oder gar Gott? Liest der überhaupt meinen Blog, so es die Welt auch nur höchst teilweise tut?

Egal.

 

Ab jetzt wird wieder gebloggt. Irgendeinen Sinn wird es schon haben. Fleisch essen ist ja auch nicht an sich sinnvoll (manche sagen, daß es für den Fortbestand der Menschheit besser wäre, man würde zunehmend vegetarisch essen und so die Ressourcen schonen, wobei sich auch mehr Menschen ausreichend ernähren könnten. Weil wir auf Kosten der Zweidrittelwelt Fleisch konsumieren).

Zurück zu Home