Was mag es Schöneres geben denn in seinem Garten sitzen, während die Natur in der Frühlingssonne explodiert? Überall frisches Grün, aber auch verschwenderisch kitschiges Rosa und Weiß, während die Amselpärchen sich in der noch nicht ganz blickdichten Hecke auf die Suche nach einem geeigneten Platz machen, den die böse Nachbarskatze nicht erreichen kann.

Das Amselmännchen ist hier der Chef, ich bin nur geduldet.

 

Es hat auch kaum noch Scheu vor mir, badet ausgiebig in meinem Teich, Verzeihung: Seinem Teich. Und pickt die frisch gesäten Grassamen auf, die nur den zweck haben, in seinem Magen zu landen. Es hüpft im hohen Gras umher und prüft die Lage.

Alles in Ordnung? Scheint so. Nur ein Windhauch ist zu spüren, während rundumher die Vögel ihre Stimmen erproben.

 

Das Amselparadies. Ich wage kaum zu atmen.

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