Womit man sich doch alles beschäftigen kann: Man glaubt es kaum, bis man im Internet auf Diskussionen darüber trifft, wie wohl der Gegenstand heißt, mit dem man im Supermarkt die einzelnen Waren der Kunden auf dem Förderband trennt. Und welche Vorschläge dabei gemacht werden:
- Trennerle
- Trendy (analog zum "Handy", und ähnlich peinlich)
- Trennstab
- Trennholz (obwohl meist aus Kunststoff) 
- Warentoblerone
- Warentrenner

Wobei man bei letzterem Begriff eher an eine Person denkt, die Waren auseinander reißt. Dennoch: Erstaunlich, worüber man sich den Kopf zerbrechen kann, während anderswo das Leben tobt, Hunger und Umweltkatastrophen herrschen und die Erdölvorräte und das Packeis zu Neige gehen. 
Während Menschen durch Wassermangel und mangelnde Hygiene und Bomben sterben. 
Während Rassenunruhen herrschen und Menschen geschlagen werden, weil sie Alkohol getrunken oder Hosen getragen haben. 
Aber hierzulande geht es uns offenbar so gut, daß wir unserer kostbare Lebenszeit damit verschwenden, im Supermarkt über einen Gegenstand nachzudenken, von dem es genügt, ihn in die Hand zu nehmen.

Oder einfach eine Lücke zu den Waren des Nächsten zu lassen. 

Wenn man das so hört: Gibt es wirklich noch Hoffnung für die Menschheit, ihrer Probleme Herr zu werden? Oder müssen wir alle unter Bergen von Luxus ertrinken?
Aber dann wissen wir wenigstens, was die Lebensmittel zwischen den Kunden optisch scheidet.

Und schon fühlen wir uns ein bißchen wie Moses. Nur bewahrte der sein Volk vor dem Untergang. 
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