Nach einer alten, angesichts der Bankenkrise nicht mehr völlig begeisternden Politikerphrase sollte sich Leistung wieder lohnen. Die Leistungen der Bankiers haben sich gelohnt.
Allerdings nur für sie selbst.

Vielleicht hätten sie ihre Leistung für die Allgemeinheit steigern sollen.

Im Sport gäbe es da weitreichende Möglichkeiten, ohne den die eine oder andere Sportart weit weniger attraktiv wäre. Wobei die Industrie zahlreiche Fälle kennt, wo sich Arbeitnehmer sogar mit illegalen Drogen wie Kokain dopen, um dem mörderischen Arbeitsstress gewachsen zu sein. Bis sie nicht einmal mehr dem alltäglichen Leben gewachsen und ausgebrannt sind. Und auch im Sport werden zuweilen (gewöhnlich eher tiefe) Stimmen laut, die die völlige Freigabe von leistungssteigernden Substanzen fordern, um den Wettbewerb wieder gerechter zu gestalten.
Diese Ansicht wird von systematisch mit Medikamenten zugrunde gerichteten Ex-Leistungssportlern nicht unbedingt geteilt.

Deren Meinung wiederum wird nicht von allen aktuellen Sportlern geteilt.

Gerüchten zufolge sickert Doping zunehmend auch in den Amateursport ein, als Folge des schlechten Beispiels. Muskeln sind eben starke Argumente. Und sogar Spitzensportler machen sich öffentlich über Aktionen gegen Doping lustig (beziehungsweise damit indirekt für künstliche Muskeln stark). Sie werden zwar danach an die Kandare genommen, aber wie lange das noch passiert, kann niemand sagen.
Vielleicht will man nicht immer den Chinesinnen hinterherhecheln.

Reden ist Silber, Doping ist Gold.

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