Es ist eine wichtige in dieser materialistischen Welt: Die Frage, was etwas kostet. Wenn es um irgendetwas geht, das zu tun wäre, wird schon von Anfang an eine Kosten-Nutzen-Analyse bemüht.
Meist eine laienhafte.

Denn in den Köpfen der Menschen hat alles einen subjektiven Wert.

Vor allem dann, wenn die Allgemeinheit zahlt und der Nutzen auch einen selbst trifft, geht die scheinbare Analyse zugunsten der Maßnahme aus. Wenn aber ausschließlich andere betroffen sind, rügt man schon eher die betriebswirtschaftliche Seite.
Ausnahmen hiervon allenfalls Arbeitsplätze (wobei es ja auch einen selbst treffen könnte) und kleine Kinder (da darf man nicht so kleinlich sein, um nicht als Buhmann dazustehen).

Aber ansonsten heiligt nicht der Zweck, sondern allein das Geld die Mittel (oder eben nicht).

Man sieht Hüftgelenke für Senioren, Unterbringung von Asylbewerbern und sogar Strafverfolgung vor allem aus Sicht der Finanzierbarkeit. Was man da alles sparen könnte, wenn ältere Herrschaften halt ein bißchen humpeln müßten, Asylbewerber auf der nackten Erde schlafen und Mörder nicht mehr verfolgt würden (insbesondere bei letzteren könnte man Millionen allein für das Strafverfahren sparen, vom Vollzug gar nicht erst zu reden).
Aber was machte man mit dem eingesparten Geld?

Nur die Schulden tilgen? Oder investieren? Aber in was?

In Bildung? Gerade da kann man viel sparen (und das wird auch schon lobenswerterweise weitreichend praktiziert). In Arbeitsplätze (auch das versucht man, indem man Millionen in Bergwerke und Werften pumpt oder auch ausländische Frimen subventiniert, die dann wieder in ihr Heimatland zurückkehren)? Oder doch wieder in die innere und vor allem äußere Sicherheit (weil die Bundeswehr auch wieder außerhalb des Grundgesetzes agiert)? Aber diese Maßnahmen werden immer wieder von linken Bestrebungen des Bundesverfassungsgerichtes konterkariert.
Die Quintessenz lautet also: Sparen lohnt sich nicht, ansonsten hätte man ein Luxusproblem.

Und das will man auf keinen Fall.

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