Es ist nicht das vollkommene Ende (auch, wenn der Gedanke danach war), sondern nur das der Woche. Es soll die Woche abschließen und Anlauf nehmen für die kommende. Denn es kommt (so Gott will) eine weitere. Gefolgt von noch einer.
Und so weiter.

Aber nicht sofort.

So mancher lebt nur für die zwei Tage  zwischen den Arbeitstagen. Wo man doch eigentlich versuchen sollte, immer zu leben. Es mag schwer sein, Arbeit, die schwer ist und die man nicht mag zu genießen. Aber sollte man sich nicht Arbeit suchen, die man zumindest auch genießen kann? Zwar hat nicht jeder die Möglichkeit dazu, aber doch deutlich mehr als das Heer der ewig über die Arbeit Jammernden. Die am Sonntag schon Kopfweh bekommen, wenn sie daran denken, am nächsten Tag und ab Montag schon wieder malochen zu müssen. Die wirklich ungern ins Büro gehen und dies auch bei jeder passenden Gelegenheit kundtun.
Und sich schon negativ motivieren.

Quasi Selbsthypnose. Das muß einen ja gegen die Arbeit einnehmen.

Oder sind wir ein Volk von Masochisten, das sich bewußt die falsche Arbeitsstelle heraussucht, damit man sich darüber beklagen kann? Will man sich schlecht fühlen, zumindest an fünf Tagen der Woche? Um das Wochenende auch nicht so richtig genießen zu können, schließlich lauert ja schon bald wieder die Arbeitsmühle.
Um allzeit als abschreckendes Thema herzuhalten. 

Das Ende aller Wochen ist nahe.

Ich gehe gerne in die Arbeit (wobei es auch mal Tage gibt, an denen das nicht so ist). Denn die Arbeit ist Teil des Lebens und man verbringt einen Großteil seines Lebens in und mit ihr. Besser, man söhnt sich zumindest aus mit ihr.
Denn sonst ist man ein Großteil seines Lebens unglücklich.
Und das wäre doch schade. 
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