Generationen bekommen es eingebläut: Man wirft selbstverständlich kein Bonbonpapier  (eigentlich: Bonbonplastik) einfach auf die Straße.

"Wenn das jeder machen würde!"

Anders die Argumentation beim Kampf gegen die Klimawandel: Wenn nur das kleine Deutschland stringente Maßnahmen einleite, bewirke das gar nichts. Denn Deutschland emittiert nur x % (bitte Zahl aus der persönlich gefälschten Statistik einsetzen) des weltweiten CO2s. Das wäre nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Warum?

Sollte nicht irgendjemand gefälligst damit anfangen, das Richtige zu tun? Sollte man das Richtige nicht tun, weil es andere vielleicht auch nicht tun? Kann man von anderen überhaupt verlangen, etwas Bestimmtes zu tun, wenn man es selbst nicht auch macht? Könnte davon nicht auch eine Signalwirkung ausgehen, insbesondere wenn dadurch grüne Techniken entwickelt werden und wirtschaftlich erfolgreich wären?

Warum unterscheidet sich aber das Bonbonpapier in der Vorstellung so sehr von den Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe? Jeder weiß, dass etwas passieren muss - und das unverzüglich und auch drastisch. Ansonsten werden Bonbonpapiere unsere kleinste Sorge sein.

Oder die unserer Kinder.

Und Kindeskinder.

 

Zurück zu Home