Anscheinend wird dieser Blog immer noch gelesen. Und, wenn man die genaue Herkunft der Besucher näher untersucht, so findet man heraus: Es geraten
mancherlei Suchende auf diese Seite, die lediglich bestimmte Begriffe gegoogelt (wie es auf neudeutsch heißt) haben. So mancher mag sich wundern, wie so manches Thema augenzwinkernd am Thema
vorbei abgehandelt wurde. So mancher mag sich Anregungen herausgepickt haben, die er gar nicht gesucht hat.
Allerdings ist dieser Blog auch nicht als Lebenshilfe gedacht.
Schließlich sollten hier nur Gedanken geäußert werden. Helfen kann dies nur, wenn man die Gedanken annimmt und sich selbst helfen kann.
Dennoch freut mich, daß die Spuren, die ich im Netz hinterlassen habe, nicht mit der Einstellung der täglichen Einstellung eines Artikels schlagartig enden, Sondern nach wie vor Menschen lesen,
was ich irgendwann einmal für ausreichend wichtig erachtet habe, darüber zu schreiben. Und, was auch freut: Es ist das geschriebene Wort, das hier zum Tragen kommt. Es läuft nicht als Film ab
(verfilmt wird deieser Blog vermutlich niemals, jedenfalls wäre schon das Drehbuch eine echte Herausforderung, will man auch Spannung erzeugen) und wird einem auch nicht in bunter, bewegter
Pracht serviert. Stille Buchstaben und Worte setzen Gedanken zusammen. Im Rauschen des Internets, wo jeglicher Unsinn Verbreitung findet, nur eine kleine Welle, die sich mit anderen mischt.
Tröstlich, daß (überhaupt) noch gelesen wird.
Noch ist die Menschheit nicht verloren.
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